FLORENZ:Florenz und Kunst sind zwei Begriffe, die
nicht voneinander getrennt werden können. In dieser
Stadt entstanden die wichtigsten Gemälde Italiens
und hier brachte die Renaissance Ihre größten
architektonischen Werke im Wohn- und Kirchenbau, in der
Bildhauerei und in der Malerei hervor. Eine künstlerisch
so großartige Periode hätte jedoch nicht ohne
die Blüte der Romanik und Gotik stattfinden können,
die auf die Zeit zwischen 1000 und 1300 zurückgeht,
als Florenz wirtschaftlich florierte. Aus jenem Jahrhundert
stammen das Baptisterium des Heiligen Johannes
und die Kirche "San Miniato al Monte",
das "Bargello", Palazzo Vecchio
und die Kirchen Santa Maria Novella und Santa
Croce, und in dieser Zeit wurde der Bau des Doms und
des Glockenturms begonnen um nur einige der berühmtesten
Bauwerke zu nennen. Zu den herausragenden Persönlichkeiten
jener Zeit gehörten Arnolfo di Cambio als
Erneuerer der Achitektur, Cimabue, was die Malerei
anbelangt, und Giotto, sein genialer und revolutionärer
Schüler. Das 15. Jahrhundert ist von drei ganz großen
Künstlern gezeichnet: Masaccio, Donatello
und Brunelleschi. Für das 16. Jahrhundert
genügt ein Name: Michelangelo. Diese Künstler
hinterließen eine merkliche Spur in der Malerei,
Bildhauerei und Architektur von Florenz. Mit ihnen entwickelt
sich die Kunst und entsteht ein neues Bewusstsein bezüglich
der Rolle des Künstlers.....
SIENA: Die toskanische
Stadt und italienische Hauptstadt des Mittelalters
Siena erhebt sich in einer wunderbaren, Panorama- Lage
auf drei Hügeln zwischen den Tälern der Flüsse
Arbia und Elsa. Sie entstand als etruskische Siedlung,
aber eine Legende besagt, dass Senio und Aschio, die Söhne
von Remus, die Stadt gegründet haben. Es steht in
jedem Fall fest, dass Siena zu Zeiten Augustus' eine römische
Militärkolonie war und in der Karolingerzeit zur
freien Grafschaft wurde. Dann unterstand sie der Herrschaft
der Bischöfe (10. und 11. Jahrhundert) und wurde
dann zur gibellinischen Freistadt. Dank der florentinischen
Handels- und Finanzgeschäfte erfuhr sie ein bedeutendes
wirtschaftliches und urbanistisches Waschstum; in diesel
Zeit entstanden die tpischen mittelalterlichen Anlagen,
die mächtigen Stadtmauern und die "Piazza
del Campo". Dieser fächerförmige Platz
mit seiner unvergleichlichen Schönheit, der seit
jeher der Mittelpunkt des Stadtlebens war, liegt genau
an dem Ort, wo die drei Hügel, auf denen sich die
Stadt erhebt, zusammentreffen. Heute ist Siena das Ziel
vieler Touristen, die von der Faszination ihrer Gebäude
und der heiterern Natur ihrer Bewohner angezogen werden,
die sich die Tradition eines alten Festes bewahrt haben,
das "Palio", das auf der "Piazza
del Campo" stattfindet......
PISA: Hinter der Stadt
der Berg Pisano und am Horizont das Meer: so liegt Pisa,
eine der Provinzhauptstädte der Toskana. Die
Stadt wird vom Arno durchquert, der nicht weit
von ihr entfernt ins Meer mündet. Aus ihrer ruhmreichen,
aber auch komplexen Vergangenheit beeindruckt Pisa die
Besucher mit ihren zauberhaft beleuchteten "Lungarni",
von dicht stehenden, herrschaftlichen Renaissance-Gebäuden
eingegrenzten Straßen, die den Fluss säumen,
sowie mit ihrem Netz aus kleinen, mittelalterlichen Gässchen
und der grünen "Piazza dei Miracoli",
dem Platz der Wunder, an dem vier Meisterwerke der pisanischen
Romanik vereint sind: die Kathedrale, das Baptisterium,
der schiefe Turm, der als Glockenturm der Kirche
dient, und der monumentale Fredhof.......
SAN GIMIGNANO: Inmitten
der sonnigen Hügel des Elsatals, auf denen
der Wein angebaut wird, aus dem seit jeher die alte Vernaccia
gewonnen wird, befindet sich das von zweihundert Jahre
alten Mauern umgebene San Gimignano. Diese Mauern
umschließen eine intakte und großartige, mittelalterliche
Umgebung, die heute als Galerie unter freiem Himmel für
zahlreiche Kunstausstellungen fungiert. Die Stadt ist
etruskischen Ursprungs, wie Grabfunde in der Gegend
beweisen, und entwickelte sich stark um das Jahr 1000
herum, bis sie zu einem wichtigen Handelszentrum wurde.
Sie war seit dem 12. Jahrhundert Freistadt und Schauplatz
des grausamen Konflikts zwischen Welfen und Gibellinen,
bis sie dann ihre Autonomie verlor und 1351 zur florentinischen
Kleinstadt wurde. Aber zuvor erbauten die Händler,
die nunmehr zu reichen Adelsleuten aufgestiegen waren,
das, was heute das historische Zentrum ist. Dabei entstanden
im Wetteifer um Prestige und Bewunderung die vielen Türme,
die heute staunend von den Touristen betrachtet werden.......
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